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Über Ängste sprechen

Demenz ist eine Gehirnerkrankung, die irreversibel ist. Die Betreuung eines erkrankten Menschen kann schön, aber auch sehr anstrengend sein. 

Hilfe anzufordern ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ermöglicht eine langfristige gut lebbare Lösung für den erkrankten Menschen und dessen Angehörigen.

Die Jungdesign-Messe in Winterthur war eine wunderbare Erfahrung. Am eindrücklichsten war, wie gross der Bedarf an Gesprächen ist. Demenz ist ein Thema, von dem unzählige Menschen direkt oder indirekt betroffen sind.

Das Gespräch mit einer Frau, deren Ehemann an Demenz erkrankt ist, zeigte klar auf, wie betroffene Angehörige sich zum Teil schwertun, Hilfe anzufordern.
Der Anspruch an sich selbst, so viel an Betreuung wie möglich abzudecken, kann gross sein.

In mehreren Gesprächen wurde auch klar, wie erst in einer Situation, in der die Belastung schon zu gross ist, eine passende Institution oder Unterstützung für zu Hause versucht wird zu organisieren.

In der Schweiz gibt es spezialisierte Heime, Tages- und Nachtstätten, Demenz-WGs etc. in denen mit viel Wissen und Gewissen auf die Bedürfnisse demenziell erkrankter Menschen eingegangen wird.

Demenz ist eine Gehirnerkrankung, die irreversibel ist. Die Betreuung eines erkrankten Menschen kann schön, aber auch sehr anstrengend sein. 

Suchen Sie das Gespräch- mit uns, mit Alzheimervereinigungen. Sprechen Sie über Ihre Ängste und Unsicherheiten. Demenz ist keine Krankheit, die man leicht durchschauen kann. Sie kann sich stetig verändern und bringt grosse Ansprüche mit sich. Um so wichtiger, dass Sie Ihre Gefühle und Ängste ernstnehmen; nur so werden Sie Ihrem erkrankten Angehörigen lange eine Stütze sein können.

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